Der Linkskatholizismus: Der trojanische Esel in der Stadt Gottes

„Das Herz des Weisen schlägt zu seiner Rechten, das des Toren zu seiner Linken.“ (Buch Kohelet/Prediger)

Wer sind Linkskatholiken?

Man hört oft den Ausdruck Linkskatholiken, aber wer sind sie? Was wollen sie, was bewegt sie? Zuerst einmal müssen wir uns die Frage stellen, was im übertragenen, im philosophischen, psychologischen und politische Sinn rechts und links bedeutet. Gott sagte zu Jona (4,10), dass die Leute in Niniveh so dumm seien, dass sie zwischen rechts und links nicht unterscheiden könnten. Politisch entwickelten sich diese Bezeichnungen im Parlamentarismus. Die Regierungbänke waren rechts, die Oppositionsbänke links vom Vorsitzenden, und später waren die Konservativen rechts, die Liberalen in der Mitte und die Sozialisten links.

Nun hat in fast allen Sprachen das Wort links eine negative, das Wort rechts eine positive Bedeutung. Im Deutschen, zum Beispiel besteht eine innere Verwandtschaft zwischen rechts, richtig, Recht und gerecht; im Italienischen ist la sinistra die Linke, il sinistro der Unglücklsfall, und diese Liste läßt sich fortsetzen zu den slawischen und ural-altaischen Sprachen, dem Sanskrit und dem Japanischen. Auch im Vokalbular der Bibel haben rechts und links dieselben positiven und negativen Bedeutungen: So sind beim Jüngsten Gericht die Erwählten zur Rechten, die Verdammten zur Linken des Herrn und Ecclesiastes 10,2 warnt uns, dass das Herz des Weisen auf der rechten, das des Narren aber auf der linken Seite schlägt.

Wer ist die Linke?

Nun, wer steht politisch-sozial links? Leute, die ihren konformistisch-kollektivistisch Neigungen und Trieben frönen und daher natürlich auch Parteien nahestehen oder angehören, die kollektivistisch populistische Programme haben. Dass sind Nationalisten, Rassisten oder auch Sozialisten oder Kommunisten und selbstverständlich, als Synthese, auch Nationalsozialisten, die also sehr wohl als extrem links eingestuft werden müssen. Fragt man aber den nächstbesten Bildungsbürger, wo er sich heimisch fühle – gegen die extremen Rechte, also die Nazis, ebenso wie gegen die extremen Linke, also die Kommunisten, die einander ja gewissermaßen ähnlich sind. „Natürlich sind sie das“, könnte man ihm erwidern, „aber weshalb“? Nur weil beide rote Fahne schwenken?“ -„Ah, nein“, wird der Gefragte im Brustton der Überzeugung antworten, „sondern weil Extreme sich immer berühren.“ Das aber ist ein ausgemachter Unsinn, denn dann wären ja glühend heiß und eiskalt, riesig groß und winzig klein, wunderschön und furchtbar häßlich einander nahe. Tatsächlich sind Nationalsozialisten den Kommunisten geistig-psychologisch verwandt, beide sind materialistisch, antichristlich und ihre Reiche verbündeten sich 1939 gegen Polen und begannen so gemeinsam den Zweiten Weltkrieg. Kein Wunder, denn beide gehörten der Linken an. Unser Bildungsbürger erklärt dann, eher gequält, er stehe in der Mitte, „also am halben Weg zwischen Berchtesgaden und dem Kreml?“ Nein, das gefällt dem armen Wicht ganz und gar nicht.

Politisch hat die Linke eine lange Geschichte, weil sie psychologisch in einem Grundzug wurzelt, den wir als animalia mit dem Tierreich gemein haben. Auch geistig sehr Hochstehende haben manchmal das Bedürfnis nach der Gesellschaft von Menschen gleicher Rasse, gleichen Geschlechts, gleichen Alters, gleicher Weltanschauung oder gleichen Geschmacks und fühlen sich dabei wohl. Das ist der identitäre Trieb. Als Menschen mit einer unsterblichen Seele haben wir auch einen Trieb, der dem Tierreich unbekannt ist: die Freude an der Vielfalt und die Ablehnung der Einfalt. Darum lieben Männer Frauen und umgekehrt (weil sie eben anders sind), darum reisen wir gerne und verlangen nach Abwechslung. Darum lieben wir Gott, den „ganz Anderen“, und verehren die Heiligen, Einförmigkeit langweilt uns. Diese Tendenz ist diversitär.

Politisch ist der Kampf zwischen beiden Tendenzen sehr deutlich in der Französischen Revolution zu beobachten. Da wurden alsbald die organisch gewachsenen Provinzen in fast gleich große Departements gewaltsam eingeteilt, die dann zentralistisch verwaltet wurden. Gleichheit sollte herrschen und man trug sich sogar mit dem Gedanken alle Franzosen und Französinnen in einheitlichen Uniformen zu stecken und den Minderheiten ihre Muttersprache mit drastischen Mitteln abzugewöhnen. Im Besonderen sollten die Elsässer, die ja nicht die „republikanische Sprache“ sprachen, mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden. Die Französische Revolution verwirklichte den Nationalstaat und hatte selbstverständlich für den Reichsgedanken nichts übrig. Ein Reich hängt ja tatsächlich mit Reichtum (an Völkern und Ländern) zusammen, der eben auf Vielfalt ruht.

Diese politische Einführung ist notwendig, um das Phänomen des Linkskatholizismus (fürwahr ein Ismus!) zu erklären. Denn die Linke ist irdisch-animalisch und will das menschliche Glück durch Gleichheit und allgemeinen Wohlstand erreichen, wobei sie „fururistisch“ ausgerichtet ist. Das ist freilich auch das Christentum, aber das Glück, das allen Menschen offensteht, ist die Ewige Seligkeit und nicht ein irdisches Paradies, wie es der „Fortschritt“ verspricht.

Der weltfremde Spießer

Wir leben jedoch sehr deutlich als Minderheit in einem linken Zeitalter und mit uns auch die Linkskatholiken. Ich habe eine ganze Reihe von ihnen kennengelernt, manche sehr gute und nette Leute, wenn auch manchmal recht wehleidig, die dem Bildungsbürgertum entstammen oder in dieses hineingewachsen sind. Aber gerade dieser soziologische Umstand – die Zugehörigkeit zu der am meisten glaubensgefährderten Schicht des Christentums – gibt ihnen ein Gefühl der Isolation, des Alleinseins. Man darf nicht vergessen, dass wir in einem demokratischen Geschichtsabschnitt, also in einem Zeitalter der Zahlen und Ziffern leben. Der Trost der glaubenslosen und glaubensschwachen Massen ist doch der „Fortschritt“, diese unedle Mischung von materiellem Glück und moralischer Freiheit. Da möchte der Linkskatholik doch mitttun, dabei sein, sein Scherflein beitragen und nicht ignoriert oder gar mitleidig belächelt werden. Also gleicht er sich (ganz gegen Römer 12,2) dem Aion, der Welt, dem Zeitgeist an. Aber das ist nicht sein einziges Motiv. Neben seinem Minderwertigkeitskomplex – in unserem progressiven Zahlenzauber hat der Wort „Minderheit“ einen üblen Beigeschmack – bangt er auch für die Kirche und das muß ihm hoch angerechter werden, auch wenn seine Sorge grundlos ist. Er versteht und erkennt die „Zeichen der Zeit“ und fürchtet die Kirche könnte den „Anschluß“ verpassen. Aber auch er fühlt ein wenig, daß die Kirche mit dem Zeitgeist keine faulen Kompromisse eingehen sollte, und sucht daher verzweifelt nach dem „Guten“ im Zeitgeist und in den herrschenden Ideologien. Das gibt ihm ein Alibi.

Dieser verzweifelt Drang zur Assimilation an den Kósmos und den aión ist natürlich spießbürgerlich. Der Spießbürger ist ein kleinkarierter Mensch ohne Welterfahrung und souveräne Denkweise, der mit der Umwelt in vollem Einklang leben möchte. Solche Menschen gab es auch vor 100 Jahren und diese Altspießer waren natürlich nicht Anarchisten oder Sozialisten, sondern brave Bürger, schlagende Korspstudenten, dem II. Reich ergeben, aufgeklärt, „national“, gemäßigt antiklerikal, einverstanden mit dem Religionsunterricht an den Schulen, bereit, kirchlich zu heiraten und begraben zu werden. Aber sie waren natürlich nie „fanatisch“. Der moderne Spießer ist noch viel „aufgelärter“, hat viel von Freud gehört, schwärmt von einer „offenen Ehe“, betont, daß der Bauch seiner Frau (Freundin) ihr gehört, ist überzeugt, daß die Kirche nur Macht und Geld will, und daß der Buddhismus wahrscheinlich ein höheres Ethos hat als das Christentum . Er ist ja „reif“, bedient sich im Sexshop und beweist seine Vorurteilslosigkeit, indem er einen Linkskatholiken zum Freund hat. An den Fortschritt muß er, trotz aller in seinen Namen begangener Greuel glauben, denn an irgend etwas muß man doch glauben, und einen anderen Trost kennt er nicht. Drogen meidet er, und er ist auch kein Säufer. Er ist guter Bürger, ein braver Steuerzahler und ist überzeugt, daß man „anständig“ sein soll. Warum? Ah, das weiß er nicht recht.

Ich bin katholisch, aber..

Sein linkskatholischer Freund ist natürlich auch ein Spießer, wenn auch kein perfekter, denn er glaubt immerhin an Gott und an so einiges, was die Kirche lehrt, aber beileibe nicht alles. Er macht „Abstriche“ und gehört somit zu den „IBKA“, zu denen, die sagen: „Ich bin katholisch, aber..“ An den Adiaphora unseres Glaubens stoßen sich oft auch gute katholische Christen, aber beim Linkskatholischen kommt tragischerweise der Moment, in dem er mit den Dogmen und schließlich mit der Heiligen Schrift in Konflikt gerät. In dieser Situation maß dann schon die Bibelklitterung ihm aus seiner mißlichen Lage helfen. „Das kann doch nicht wirklich so gemeint sein!“ klagt unser linkskatholischer Freund. Und warum nicht? „Ganz einfach, weil es mit dem Zeitgeist nicht in Einklang zu bringen ist!“ Die harten Worte Christi über Ehe, Scheidung und Wiederverehelichung erscheinen ihm „unchristlich“, wobei er unter „christlich“ lediglich eine wehleidige, mitleidsvolle Indifferenz versteht. Die Tatsache, daß der christliche Auftrag oft ein Kreuz bedeutet und Leid in sich bringt, kann er nicht verkraften. Sub specie aeternitatis ist ja das Joch.

Nun, unser Linkskatholik (wie gesagt, kein perfekter Spießer) sieht in seinem Freund, dem modernen Spießer, doch einen guten Menschen. Daher wird er auch keine Anstrengungen machen, ihn zum Glauben zu bringen, also zu „bekehren, was ja fast nach Vergewaltigung klingt. Der Freund möge frei „auf seine Façon selig werden“. Und was sein Freund glaubt, ist ja auch nicht so schlecht, oder?

Zu der bereits erwähnten aufrichtigen Sorge um die ihm „unzeitgemäß“, rückständig, verstaubt und weltfremd scheinende Kirche kommt noch der Drang, trotz seines Glaubens „in“ zu sein. Ist er ein Intellektueller, zieht er die Aufmerksamkeit der Zeitgenossen auf sich, nicht zuletzt auch der Medien, von denen er, obwohl katholischer Christ, geduldet, selbst gefördert wird. Besonders widerlich wirkt diese Haltung bei Hierarchien und Theologen. Da hatten wir einen hohen vatikanischen Würdenträger, der ausgerechnet in Kuba erklärte, dass „auch wir Marx gelesen und von ihm gelernt habe“. Ja, was denn? Seinen wirtschaftlichen Blödsinn?

Anpassung an den Zeitgeist

Vielleicht noch ärger waren die Worte des Dominikaner-Paters Josef Lebret, Leiter einer Arbeitsgruppe, die an der Ausarbeitung der Enzyklika Populorum Progressio beteiligt war. Dieser gute Mann sagte zu Seminaristen in Sao Paulo (Brasilien): „Wenn ihr mich fragt, ob ich glaube, dass Gott auf Seiten der Kapitalisten oder der Kommunisten steht, so muss ich gestehen, daß ich den Verdacht hege, Er bevorzugt die Kommunisten. Und wenn ihr mich fragt, ob ich das bedauere, so antworte ich mit nein.“ Ein gewundenes Geständnis und doch sonnenklar. Das geschah zudem in der Stadt, wo die Dominikaner, (aus welchen Gründen immer) dem roten Terroristen Marighela Asyl gewährten. Sie wurden darob „peinlich befragt“, brachen zusammen, verraten sein Versteck und ernteten die restlose Vernichtung beider Seiten. Man wundere sich nicht, wenn in Lateinamerika eine so krause Ideologie, wie die „Befreiungstheologie“, blüht und gedeiht.

Der typische Linkskatholik ist eines der kuriosesten Produkte des vorigen Jahrhunderts. Freilich hat er Vorläufer. Zu denen gehören der fatale Abbé Grégoire und Lammenais1, sowie politisch Marc Sangnier und Jacques Maritain. Letzterer war theologisch in Ordnung und eng befreundet mit Papst Paul VI., dessen unglückliche „Ostpolitik“ er allerdings verheerend beeinflußte. Der Linkskatholik ist meist „global“ eingestellt, ohne den Erdkreis zu kennen, und beseelt von Fernweh, ohne zu realisieren, wie ganz anders fremde Völker fühlen und denken. Er ist ein „Sozialromantiker“, ohne Volkswirtschaft gründlich studiert zu haben, ist „futuristisch“ ohne sich vom Ideengut des späten 18. Jahrhundert lösen zu können.

Mißtrauen und mangelnder Sinn für Heiligenkeit

Er ist auch voll Mißtrauen und Abscheu für alles, was wohlgeordnet, solid, traditionsbewußt und ethisch gebunden ist. Rein theoretisch steht er für das Chaos, will aber doch praktisch einen totalen Staat, der jedes Wehwechen kuriert. Freiheit ist bei ihm großgeschrieben, aber eben nur großgeschrieben, denn angewendet soll sie lediglich vom Nabel abwärts. Da hat die „Amtskirche nicht zu suchen“! Seine Weltanschauung ist ein Schwamm, in dem harte Brocken verborgen sind. Im deutschen Raum hat es nie wirkliche führende Denker des Linkskatholizismus gegeben, wie z.B. in Frankreich. Bei uns findet man sie eher in der Kunst, vor allem aber in der Literatur und im Literaturbetrieb. Da kann man, unbefleckt von jeglicher theologischen Kenntnis, aus Gegenwartsströmungen und vagen Erinnerungen an den Religionsunterricht mit Worten schöne Bilder malen und sie womöglich noch mit einer „sozialkritischen“ Garnierung verzieren. Dabei bekommt auch die „Amtskirche“ Hiebe ab, das gebietet schon der linkskatholische Masochismus und das rötliche Erbe. Dem heutigen Spießer, der mit einem Fuß – oder auch mit beiden Füßen – außerhalb der Kirche steht, gefällt das ungemein.

Mit Heiligkeit und übernatürlichen Begriffen gibt sich der Linkskatholik kaum ab. Er ist restlos mit der „Öffnung zur Welt“ beschäftigt. Aber die mismata touj kosmou (2 Petrus 2,20), der Dreck der Welt, riecht schlecht und es wird erst besser werden, wenn der Gestank, der dieser Gestank entströmt, sich endlich verflüchtigt haben wird. Vielleicht werden wir gar nicht so lange darauf warten müssen.

Erik von Kuehnelt-Leddihn (Katholischer Weltbürger aus Tirol aus dem 20. Jahrhundert)

Entnommen aus: Kirche und Moderne – moderne Kirche; Leopold Stocker / Ares Verlag

Literaturemfehlungen:

Walter Hoeres: Rechts und Links

Peter Hoeres‘ Buch „Rechts und links“ analysiert die kulturhistorische Entwicklung der Begriffe und zeigt wie „rechts“ historisch oft positiv, „links“ hinhegen negativ besetzt war. Die heutige starke propagandistische Negativkonnotation von „rechts“ in Deutschland stellt eine Gefahr für den öffentlichen Diskurs dar. Eine Normalisierung rechter Positionen (z.B. AfD als „rechtsbürgerlich“) ist in jedem Land der Welt gegeben, wo keine Linke von der Lebenslüge lebt, dass die Nationalsozialisten („Nazis“) nicht auch Linke gewesen sind, was Hoeres stichhaltig aufweist. Dies bringt ihm Kritik wegen angeblich selektiver Darstellung von linker Seite ein:

„Wer am skizzierten ‚Kampf gegen Rechts‘ aktiv oder passiv teilnimmt, beteiligt sich an der Zerstörung der bürgerlichen Freiheit, der Grundrechte und einer zivilisierten Debattenkultur. Er führt damit, womöglich ungewollt, das mit herbei, was er zu bekämpfen vorgibt.“

Kuehnelt-Leddihn: Die falsch gestellten Weichen

Der diskussionsfreudige und im Selbstverständnis „liberale Rechtsradikale“ Eric Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn war ein Mann des leidenschaftlichen Einspruchs, wenn um des lieben Friedens willen faule Kompromisse in Gemeinplätze gekleidet wurden. Wer ihm gegenüber behauptete, linke und rechte Extreme berührten sich, der wurde leidenschaftlich belehrt: „Rechts steht für Persönlichkeit, Vertikalität, Transzendenz, Freiheit, Subsidiarität und Vielfalt, links steht für Kollektivismus, Horizontalismus, Materialismus, Gleichheit-Nämlichkeit, Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes).“ Folgerichtig war das Credo des Denkers „Right is right and left is wrong!“; es steht sprichwörtlich für die Arbeit der intellektuellen Rechten bis zum heutigen Tage.

Einer entsprechenden politischen Bildung seiner Leser war Kuehnelt-Leddihn sein Leben lang verschrieben. In seinem umfassenden Grundlagenwerk „Die falsch gestellten Weichen. Der Rote Faden 1789–1984“ weist er detailliert und quellengesättigt nach, wie sich im Gefolge der Französischen Revolution weltweit eine revolutionär-gleichmacherische Grundströmung entwickelte und als „Ewige Linke“ (Ernst Nolte) bis in die unmittelbare Gegenwart hinein wirksam war und bleibt. Kuehnelt-Leddihns tiefgreifende Einführung in die Probleme der Gegenwart hat über die Jahre nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Dieses Standardwerk des großen (alt)österreichischen Intellektuellen abseits des Mainstreams ist nach langer Zeit nun wieder ungekürzt verfügbar.

  1. Lamenais war Vertreter einer liberalen Theologie: „Alle Vertreter der Religion müssen begreifen, dass sie nur eines Dinges bedarf: der Freiheit.“ Lamennais‘ Thesen wurden von Papst Gregor VI. verurteilt. ↩︎