„Ein Gespenst geht herum in Europa – das Gespenst des Kommunismus“, so begann Karl Marx einst sein Kommunistisches Manifest (1848). Auch wenn in jüngerer Vergangenheit Kommunisten wieder vereinzelt Wahlerfolge feiern, gilt seit über 30 Jahren, seit Jörg Haider, dass das Gespenst des „Rechtspopulismus“ in Europa herumgeht. In vielen Teilen Westeuropa erleben sie just ein noch nie dagewesenes Hoch. In Mittel- und Osteuropa scheint sich trotz des real existierenden Kommunismus eine christliche kulturelle Substanz und auch ein Patriotismus konserviert zu haben. Doch trotz einer relativen Mitte-rechts Mehrheit in der Bevölkerung, haben eher linksliberale und linke Kräfte in Westeuropa einen mächtigen und destruktive Einfluss, insbesondere durch die Medien und auf den Hochschulen. Diese führen unsere Kultur zum Niedergang und zur (globalen) Bedeutungslosigkeit.
Jeder Mensch geht in seiner Weltanschauung von bestimmten Prämissen aus, die oft unhinterfragt bleiben. So kreist die heute propagierte Ideologie im Kern um verkürzte Begriffe von Freiheit und Gleichheit, sowie auch einem Humanitarismus, einer Fortschrittsgläubigkeit, mitunter einem (totalitären) „Antifaschismus“, einem Sexualismus, sowie auch einem näher zu definierenden „Globalismus“. Selbstverständlich meinen deren Agitatoren und Anhänger aufgeklärt und moralisch auf der guten Seite sowie tolerant zu sein – doch nach welchen Maßstäben? Wie steht es um den Wahrheitsgehalt dieser Überzeugungen – wie christlich sind denn diese Ideologen? Vertreten sie denn nicht eine woke, totalitäre und antichristliche „Kultur des Todes“ (Papst Johannes Paul II.)? Sind sie nicht verantwortlich für Intoleranz und Einschränkungen der Meinungsfreiheit?
Die Dominanz dieser Weltanschauung scheint aktuell immer mehr fragwürdig und zu wanken, was sich in ihrer zunehmenden Aggression mitsamt Lügenpropaganda und Zensurmaßnahmen äußert. Europa Aeterna erforscht die „Führende Ideologie“ in ihren zahlreichen Facetten und ihrer tieferliegenden Wurzeln, um eine „Wurzelbehandlung“ empfehlen zu können. Diese Wurzeln sind etwa im antiken Sophismus, im Gnostizismus sowie auch im Nominalismus und somit bei diversen modernen Denkern zu finden. Es geht dabei insbesondere um Aspekte der Wirklichkeitswahrnehmung sowie dem Unvermögen, die Voraussetzungen eines sinnvollen Zusammenlebens zu erkennen. Ein Teilaspekt hiervon wird die „Immanentisierung des Eschaton“ (Eric Voegelin) sein. Beiträge auf akademischem Niveau sowie auch Falschaussagen und Verdrehungen werden studiert werden.