Der Mensch als Mann und Frau

Göttervater Zeus und Hera, Göttin der Ehe, der Frauen und der Familie sowie Schutzgöttin gebärender Frauen, vor dem Parlamentsgebäude in Wien

What is a woman? – Ein phänomenologischer Zugang: Im zweiten Panel der Konferenz „Mann & Frau ➜ Ehe & Familie” wurden diverse Aspekte der Wesensrealität von Mann und Frau betrachtet. Frau Dr. Beate Beckmann-Zöller erläuterte das Frausein im Lichte der gegenwärtigen Erschütterungen und gezielten Auflösungsbestrebungen der Kategorie Geschlecht. Es gibt die Essenz der Frau, schon in der biologischen Realität, die eine Frau daran erinnert, dass sie als Frau immer auch potentiell Mutter ist. Zudem kommt noch die metaphysische Komponente eines beseelten und somit sinnhaften Leibes, wie sie die Phänomenologin Edith Stein hervorhob. Eine jüdisch-christliche Kultur ist eine Kultur des Lebens und der Liebe zwischen den Geschlechtern, eine Kultur des gegenseitigen Dienens und Schenkens. Es bedarf einer positiven Selbstbeziehung, einer Annahme des Leibes als Geschenk Gottes, was durch die Liebe möglich wird. Das Video finden Sie hier.

Männlichkeit als Erziehungsideal: Professor Dr. Thomas Stark hielt ein Plädoyer für die Erziehung zur Männlichkeit. Erziehung wird heute fälschlicherweise als Einschränkung der Freiheit verstanden; doch ist Erziehung eine anthropologische Notwendigkeit, auch zur Ausgestaltung der Geschlechterrollen. Männlichkeit bedarf der Kultivierung – doch an welchem Ideal soll sie sich ausrichten? Der Gentleman ist ein solches, das in Vorstellungen der Ritterlichkeit wurzelt. Es geht um den hohen Anspruch des christlichen Elitenethos, welches sich durch den Dienst am Gemeinwohl auszeichnet und als Dienst an Gott verstanden wird. Das ritterliche Ideal strebt unter anderem nach der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung, dem Schutz der Schwachen sowie auch nach einem „hohen Mut”. Ohne ein solches Ideal sowie Opferbereitschaft und Ehre gibt es keine echte Freiheit. Das Video finden Sie hier.