Feinschwarz und die sich entlarvende dehumanisierende gottlose Linke

Charles Kirk (1993-2025) RIP; US-amerikanischer christlich-konservativer politischer Aktivist und Märtyrer

Ideologieforschung im Gedenken an Charlie Kirk: Mit nur 31 Jahren wurde er von einem jungen Mann, der sich im linksextremen, antifaschistischen und transgenderischen Milieu radikalisierte, ermordet. Kirk war ein Autor, politischer Aktivist und tiefgläubiger Christ, der den Dialog mit dem politischen Gegner suchte und durch seine Mission auf US-Universitäten Millionen junge Menschen erreichte. US-Präsident Trump beanstandete in seiner Ansprache die Kriminalisierung und Dämonisierung von Menschen wie Charlie Kirk durch eine „radikale Linke“: „Diese Rhetorik ist unmittelbar für den Terrorismus, den wir heute in unserem Land sehen, verantwortlich und das muss sofort aufhören“.

Eine Fallstudie: Feinschwarz gegen Europa Aeterna

Auch Europa Aeterna wurde von einem „Theolog*Innen“-Feuilleton namens Feinschwarz „analysiert“ und mit zahlreichen Falschbehauptungen attackiert.1 Nachdem es in der Theologie um die Beantwortung der Frage des Pilatus „Quid est veritas? – Was ist die Wahrheit?“ (Johannes 18,38) geht und sowohl Europa Aeterna als vermutlich auch „Theolog*Innen“ beanspruchen, einer Wahrheit teilhaftig geworden zu sein und nun Feinschwarz uns mit geframten, emotionalisierenden und realitätsentrückten Etikettierungen und Totschlagfloskeln in ein bestimmtes Licht rücken will, verstehen wir dies als eine Einladung unseren (christlich-konservativen) Standpunkt zu verdeutlichen sowie uns mit deren Positionen kritisch zu befassen.

Gegen Europa Aeterna wird Folgendes vorgebracht:

  • Obwohl erklärt wird, dass unser Grundlagentext gelesen wurde, wird wider besseres Wissen und ohne konkrete Belege vorzuweisen, der (wiederholte) Vorwurf erhoben, die „Errichtung eines antidemokratischen katholischen Gottesstaates (und damit die Einschränkung der Bürger- und Menschenrechte von Nichtkatholiken)“ anzustreben. Nirgends gibt es bei uns antidemokratische Inhalte – im Gegenteil. Europa Aeterna befürwortet (entsprechend des Lehramts der Katholischen Kirche) die Realisierung eines gemeinwohlorientierten Staates, der als solcher christliche bzw. naturrechtliche Prinzipien achtet (und eine religiöse Toleranz kennt); von Platon bis Thomas von Aquin wird eine Mischverfassung empfohlen. Der göttliche Heilswille steht nicht zur demokratischen Abstimmung; demokratische Entscheidungen zu achten und mehr direkte Demokratie (wie in der Schweiz) und Volksabstimmungen (etwa über Förderungen von Medien, NGOs oder Universitäten) zu wagen, erscheint uns sehr sinnvoll;
  • Es wird gezielt versucht Referenten, die bei Europa Aeterna auftraten, zu verunglimpfen und dies ohne jegliches Argument oder einer intellektuellen Auseinandersetzung mit ihren Ideen und Positionen – alle genannten Personen sind ehrenwerte, gottesfürchtige und tadellose Christen oder Juden sowie auch Patrioten, die allesamt das Recht auf die Wahrung Ihres guten Rufes und die Achtung ihrer Menschenwürde haben;
  • Das Prinzip der Personalität als Menschenwürde und die Prinzipien der Katholischen Soziallehre wurden im Grundlagentext (richtig) abgehandelt, dieses wurde auch ignoriert; zum Vorwurf des Antiegalitarimus: entgegen dem linken Dogma sind wir davon überzeugt, dass Menschen vor Gott und dem Gesetz gleich und gleichwertig sind, aber von Natur aus nicht gleich oder ident sind, was keine Abwertung eines Menschen bedeutet und logisch einen Pluralismus erst ermöglicht; aus den ungleichen Begabungen, Talenten und Berufungen des Menschen ergibt sich zwangsläufig eine hierarchische Ordnung in Gesellschaft und auch Kirche, alles andere führt zu Nivellierung, Zerstörung und Chaos;
  • Europa Aetera befürwortet das Bonner Grundgesetz, das sehr integralistisch mit den Worten beginnt: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk…“;
  • Was die eine Verfasserin, Frau Strube, in ihren Materialsammlungen mangels zufriedenstellender Klärung von Begriffen genau unter dem Kampfbegriff „Extreme Rechte“ oder irgendeines Begriffs versteht, ist nicht klar; ist vielleicht „extrem recht“ gemeint? Man bedenke und durchschaue die gefährliche und unwissenchaftliche Diffamierungstaktik und geistige Brandstiftung: Alles, was nicht (extrem) links ist, hat extrem recht und wird der antifaschistischen Hexenjagd preisgegeben. Wenn Linke keine Argumente haben, müssen sie Dinge erfinden und betreiben niederträchtige Demagogie und Verleumdungen. Stopp Linksfaschismus!

Es wird tatsächlich richtig festgestellt, dass wir Teil eines gesamteuropäischen Netzwerkes des christdemokratischen bis rechtskonservativen Spektrums sind, an dessen Einheit wir zur Wahrung eines authentischen Christentums und eines christlichen Abendlandes erfolgreich arbeiten. Dem Schlussfazit muss nicht widersprochen werden, auch wenn uns die Bezeichnung „rechtskonservativ“ besser gefällt:

„Website und Verein sind einzuordnen in den Kontext rechtsintellektueller Bestrebungen, Deutungshoheit zu erlangen über den Begriff des Konservativismus sowie über damit verbundene oder assoziierte (ideelle) Institutionen (z. B. Christentum, „christliches Abendland“) und die sie prägenden Ideen und Ideale (z. B. Nächstenliebe).“

Den nackten Kaiser Modernismus entlarven

Es wird im Folgenden der Frage nachgegangen, ob die Agitationen und Positionen von Feinschwarz einem Wahrheitsanspruch genügen und nicht in einem problematischen, relativistischen, ideologischen und sinnentleerten Fahrwasser einer neuen „Theologie“ geraten sind. Tatsächlich beruft sich Feinschwarz weder ganzheitlich auf die Heilige Schrift und somit göttlicher Offenbarung und göttlichem Heilswillen, auf die Tradition der Kirche, lehramtlicher Instanzen (abgesehen von ein paar ausgewählter Aussagen von Papst Franziskus, die nicht unfehlbar sind), noch nennenswerter philosophischer Traditionen.2 Wir sehen eine Verfallenheit an den Irrungen und Wirrungen einer Zeit(un)geist-Ideologie. Man fühlt sich vermutlich „umzingelt von Wirklichkeiten“ (Robert Habeck).

Europa Aeterna sieht seine Aufgabe unter anderem darin, die Problematik bestimmter Ideologien zu entlarven und aufzuweisen, was sich hinter bestimmten vollmündig gebrachten Wörtern wie „Toleranz“, „Meinungsfreiheit“ oder „Transformation“ meist verbirgt, nämlich nicht viel. Wie es dogmatischen Ideologen eigen ist, setzt man sich nicht mit Kritik auseinander. Das Gespräch mit uns wurde nie gesucht, auch hat man sich von uns oder anderen nie zum Gespräch einladen lassen, noch ist man der Bitte um Korrektur nachgekommen.2 Für uns ist das die Vortäuschung akademischer Redlichkeit und Wissenschaftlichkeit. Mit einem sokratischen Dialog, einer Mäeutik oder der Disputatio christlicher Universitäten mitsamt einer Gewissenshaftigkeit hat dies nichts zu tun, aber viel mit Diktatur.

Wie aus einigen Beiträgen deutlich ersichtlich ist, befindet sich Feinschwarz im Fahrwasser eines zersetzenden anti-traditionellen Modernismus, der ein Sammelbecken von Irrlehren wie einem emotionalen Subjektivismus, Immanentismus, Progressivismus, Sozialismus mitsamt eines Szientismus ist; Irrlehren aus denen Marxismus und auch Nationalsozialismus als totalitäre System hervorgegangen sind. Dieser Modernismus mit seinen Sophismen enthält Richtiges, das mit Falschem vermischt wird, was ihn auch gefährlich macht. Im Letzten höhlt er die Demokratie aus, weil er die Voraussetzungen für menschliche bzw. charakterliche Entfaltung nicht realisiert, es fehlen die richtigen Werte und Tugenden – eine Tugendlehre oder der Dekalog kommen in linker Theorie nicht vor.

Demokratie und ihre notwendigen Grundlagen

Über die vorgegebenen Dogmen unser Zeit nach den Grundlagen unseres Zusammenlebens hinauszufragen ist der Beginn der politischen Philosophie. Zu diesen Dogmen gehört ein Amalgam, das sich hinter postulierten „Werten“ wie den Menschenrechten (als Anspruchsrechte und nicht mehr Verteidigungsrechte) verbirgt. Wie werden diese nominalistischen Werte begründet? Der anthropologische Reduktionismus der Moderne mit seinem Defizit an ethischer Bildungskraft, Heiligung des Menschen oder Bildung eines gemeinschaftlichen Ethos vermag aus sich heraus entsprechend des Böckenförde-Diktums nicht die Grundlagen für eine gelebte Wirklichkeit dieser Rechte und der Menschenwürde zu garantieren – dies tut ein authentisches Christentum.3

Ohne ausreichende Fundamente bleibt die Fassade einer angeblichen „liberalen Demokratie“ und eines prätendierten Pluralismus zum Zwecke des (linken) Machterhalts, wie wir es gegenwärtig in der BRD mitsamt eines Abbaus der Demokratie feststellen können. Eine neue, wirklichkeitsfremde Unterteilung in Gute („Demokraten“) und Böse (angeblich Antidemokraten) macht sich anheischig, die irdischen Dinge neu zu regeln, wobei eine richtige Berufung auf die Verfassung oder Gott (als höchstes Gut und ordnenden Maßstab) abgelehnt wird. Anstatt sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen, gibt man sich in einem inhaltsleeren Moralismus betroffen und wird zunehmend gewalttätig.

„Unter den Irrtümern unserer Zeit ist kein einziger, der sich nicht auf eine bestimmte Häresie zurückführen ließe, und unter den heutigen Häresien ist keine einzige, die nicht eine frühere, von der Kirche schon längst verurteilte Häresie zur Voraussetzung hätte. Mit den Irrtümern der Vergangenheit hat die Kirche bereits auch die Irrtümer der Gegenwart und der Zukunft verurteilt. (…) Die Irrtümer, denen die heutige Menschheit anheimgefallen ist, sind kaum noch zu zählen. Bei genauerer Prüfung sind sie jedoch samt und sonders auf zwei Negationen zurückzuführen. Die eine dieser Negationen bezieht sich auf Gott, die andere auf den Menschen. Von Gott behauptet man, dass er sich um das Wohl und Wehe seiner Geschöpfe nicht bekümmere. Vom Menschen sagt man, dass er ohne Erbsünde in diese Welt eingetreten ist. Es ist der Stolz, der diese zwei Entdeckungen gemacht und die Menschen unserer Tage für diese Ideen gewonnen hat. So begann der moderne Mensch zu glauben, dass er ohne Fehler und Makel sei und daher auf Gott verzichten könne.“ (Juan Donoso Cortés)

Vermutlich bekennen sich die Verfasserinnen von Feinschwarz, die sich als Christen sehen, politisch nicht bewusst zum Marxismus oder zum Antifaschismus („Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“), doch sehen wir sie als Akteure einer linken Medienjustiz der subventionierten und von immer weniger Menschen konsumierten sogenannten Mainstream-Medien in einem Kulturkampf. Sie stehen jedoch völlig auf der falschen Seite (der Geschichte). Sie bekämpfen diejenigen, die für das Leben, einer Kultur des Lebens und für die Bewahrung unserer christlich-abendländischen Kultur eintreten, von der Existenz zweier Geschlechter oder der Existenz eines (deutschen) Volkes überzeugt sind, kurz diejenigen, die sich zur Existenz unveränderlicher Wahrheiten und Normen bekennen.

Neues linkskatholisches Feindbild: Neointegralismus

In der jüngsten Vergangenheit haben „Linkskatholiken“, als willige Vollstrecker der laizistischen, antichristlichen Ideologie der Französischen Revolution, die zu Christenverfolgungen und einem Genozid führte, ein neues Feindbild gefunden.4 Nicht einen vermeintlichen Linksautoritismus, es ist ein „autoritär ausgerichteter Neointegralismus“. Nun haben insbesondere 68er-Linke ein prinzipielles Problem mit Autorität – beginnend bei der höchsten Autorität, dem lieben Gott-Vater sowie auch mit der Familie oder dem Vaterland. Beim Integralismus geht es im Kern um eine Ordnungsvorstellung, die eine Verbindung von Religion und Moral mit Politik und dem Staat sieht; ganz im Sinne des Christköniggedankens, den Papst Pius XI. 1925 zum Fest erhob:

„Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Johannes 18,37)

Die Verfasserinnen bei Feinschwarz agieren pauschalierend mit bewussten Halb- und Unwahrheiten, rufschädigenden Insinuierungen, Unterstellungen, wie die angebliche „Schwächung demokratischer Grundwerte“ oder den Vorwurf von nicht konkretisierten „rechtsextremen Positionierungen“ (in einer interkonfessionellen und auch interreligiösen Veröffentlichung!). Dabei werden keine stichhaltigen Argumente oder Beweise vorgebracht. Gegen Europa Aeterna wird eine Liste der Kontaktschuld vorgebracht. Nach der Lektüre von hunderten Seiten meint Frau Strube ein bedenkliches Wort gefunden zu haben, nämlich Volksgemeinschaft; die Erklärungen, der Kontext sowie wie alle anderen Inhalte werden ignoriert. Volksgemeinschaften darf es offensichtlich nicht geben, weder ein deutsches noch ein jüdisches.

Es sei nochmals verdeutlicht, von welcher Position aus Feinschwarz argumentiert, wenn Opfer der Geschichte instrumentalisiert, alle Opfer des (internationalen) Sozialismus missachtet werden und man sich nicht vom gewaltätigen Linksextremismus distanziert und mit ihm sogar mitmarschiert. Die Frage kann gestellt werden: Ist das nicht genau, was linke Ideologen (und ihre Parteien) auch fordern, was jene zur fünften Kolonne machen würde? Was hat diese Ideologie überhaupt mit dem Christentum zu tun? Vielleicht nichts? Was bleibt angesichts dieser Positionierungen vom Menschen übrig? Es gibt problematische Positionierungen: Feinschwanz

  • bekennt sich zum Zeitgeist: „Daher bleibt der Theologie nichts anderes übrig, als Gott mit einer Welt zusammen zu denken, die sich ohne Gott denken lässt.“ – Der christliche Auftrag ist ein anderer: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene. (Römerbrief 12,2)
  • betreibt „Steinbruchexegese“, wozu man sich auch bekennt und deutet die Bibel um;5
  • ist gegen „das Eintreten für heteronormative Familienverhältnisse und traditionelle Geschlechterrollen und christliche Sexualmoral“;6
  • ist nicht für die eindeutige Verteidigung des Lebensrechts des ungeborenen Lebens, somit für die Verteidigung der Würde der Frau; das beredte Schweigen zum Massenmord im Mutterleib spricht für sich;
  • stellt das Engagement für den Kinderschutz in Frage und äußert sich nicht zur frauenverachtenden Porno-Industrie.7
  • bedauert, dass „es in anderen Regionen der Welt (noch) kein Verständnis gibt von der naturrechtlich zementierten katholischen Morallehre abzuweichen“8;
  • präsentiert den umgedeuteten (queeren) Regenbogen, vertritt somit vermutlich eine sündhafte Homo- und Trangender-Agenda sowie auch einen problematischen „toxischen Feminismus“ (Charlie Kirk; dieser kann durch Maria Heilung erfahren);9
  • stellt die Existenz von Völkern und die „bipolare Geschlechterdifferenz“ in Frage;10
  • bestreitet, dass eine (illegale) Massenmigration zu einer höheren Kriminalitätsrate (mitsamt Gruppenvergewaltigungen) führte, auch andere politische und historische Tatsachen werden als politisch inkorrekt dargestellt;1
  • schweigt zum gottlosen und gewalttätigen Linksextremismus der Antifa, der aktuell gegen Lebensschützer mobilisiert und ihrer medialen Unterstützung;
  • schwadroniert über einen Widerstand gegen den alten weißen Mann, Donald Trump; zu den Attentaten gegen ihn schweigt man – ob es einen Beitrag zum Mord an Charlie Kirk geben wird, der sich von Ausblendungen, rechtfertigenden und selbstgerechten Verharmlosungen, Normalisierung von Hetze und Gewalt, Täter-Opfer-Umkehrungen, Falschinformationen, Pietätlosigkeit, Niedertracht, Menschenverachtung und Verantwortungslosigkeit linker Kommentare abhebt?12

Entgrenzung und Nihilismus pur – gefährlicher woker Unsinn

„Lasst euch nicht irreführen!“ (Jakobus 1,17) sagt die Heilige Schrift. Nietzsche sprach vom „Hochmut des Theologen-Instinkts der Wirklichkeit gegenüber fremd zu sein.“ Dies trifft auf Feinschwarz aus unserer Sicht zu. Gott selbst ist die höchste Wirklichkeit, den man nur durch ein demütiges Herz und eine „kniende Theologie“ (Hans Urs von Balthasar) zu vernehmen vermag. Eine moderne Überheblichkeit, falsche Denkkategorien, fehlenden Prinzipien, ein Glaubensmangel, eine Charakterschwäche und auch eine fehlende Reife führen zu Verirrungen, die die mühselige Bildung von Begriffen massiv behindert. Ein Fazit: Die „Theolog*Innen“ von Feinschwarz betreiben leider zum Teil eine Unterwanderung, Aushöhlung sowie Verzerrung des Christentums.

Im lesenswerten und neu aufgelegten Werk Mit Linken leben wird die These aufgestellt, dass jene unter Projektionen leiden. Dies wurde im legendären Vortrag von Robert Willacker untermauert, als er richtig feststellte, dass Linke seit ihrem Austritt aus der Katholischen Kirche (und somit der Distanzierung vom Beichtstuhl), ein rechtes Feindbild brauchen – der „Kampf gegen rechts“ ist für sie ein säkulares Erlösungsversprechen.13 Wären jene nicht „böse“, wäre sie doch nicht „gut“. Und Intoleranz gegen die angeblich Intoleranten ist seit Marcuse und Popper erlaubt. Ist Feinschwarz so gesehen für einen Demokratieabbau, gegen die Menschenwürde und damit verfassungsfeindlich, für „Hass“, „Einschüchterung“ und „eine neue Brutalität“ (Sonja Rettenbacher)?14

Wir sind aufgerufen, Verständnis zu haben und Barmherzigkeit zu üben. Man stelle sich vor, die „Theolog*Innen“ würden für die volle, schöne Wahrheit des katholischen Glaubens und seinen ewigen Wahrheiten einstehen, sie würden doch arbeitslos sein. Sie sind Mitläufer einer höchst problematischen Ideologie und wären vermutlich in jedem politischen System Mitläufer. Wir halten die Agitation gegen uns für intellektuell niveaulos und einer Theologen-Plattform unwürdig. Wir sehen dieses Verhalten bedingt durch eine Pathologie bzw. einen Selbsthass, der eine Selbstvernichtung will und somit Teil eines bösen und antichristlichen Todeskultes ist. Dieser möge durch die christliche Liebesbotschaft Heilung erfahren – dafür gilt es eines zu beherzigen, nämlich: „Kehrt um!“15

„Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt.“ (1. Petrus 2)

Team Europa Aeterna

Wir empfehlen aus aktuellem Anlass:

Fußnoten:

  1. https://www.feinschwarz.net/category/themen/politik-themen/ ↩︎
  2. https://www.hochschule-heiligenkreuz.at/12-mai-2025-offener-brief-einladung-zum-dialog/ ↩︎
  3. Vgl. Böckenförde-Diktum. ↩︎
  4. „Demokratische Gesellschaften brauchen keine Legitimation von oben“, Saskia Wendel: „Dem Rad in die Speichen fallen“ ↩︎
  5. Vgl. Alexa Stephany: Einfach überlesen? Warum wir uns nicht mit der ganzen Bibel beschäftigen (wollen) am 8.8.2025 ↩︎
  6. Sigrid Rettenbacher: „Vom ‚rechten‘ Glauben und seinen Ansprüchen“, in Berufung auf das von bekennenden Kommunisten betriebenene Dokumentationsachiv des österreichischen Widerstands, das mit der gewalttätigen Antifa zusammenarbeitet und Dinge frei erfindet ↩︎
  7. Sonja Angelika Stube am 1.2.2016: „’Familienschutz‘ als Deckmantel für Ideologien der Ungleichwertigkeit“ ↩︎
  8. Feinschwarz: Thomas Schüller am 9.5.2025 ↩︎
  9. https://www.feinschwarz.net/religion-und-soziokulturelle-transformation-europa/ ↩︎
  10. Feinschwarz: Laura Leemann am 1.6.2025 ↩︎
  11. https://www.feinschwarz.net/category/themen/politik-themen/ ↩︎
  12. Feinschwarz: Hanna Reichel am 28.8.2025. Feinschwarz ist auch für eine „ökologische Männlichkeit“ ↩︎
  13. Robert Willacker auf den Wiener Festwochen 2024: https://www.youtube.com/watch?v=s63_8flX1zk ↩︎
  14. Sigrid Rettenbacher: „Vom ‚rechten‘ Glauben und seinen Ansprüchen“, in Berufung auf das von bekennenden Kommunisten betriebenene Dokumentationsachiv des österreichischen Widerstands, das verschleiendes und diffamierendes Fotomaterial von der Antifa verwendet und Dinge frei erfindet – gerade auch gegen Christen! ↩︎
  15. Vgl. Markus 1,15 ↩︎